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holz-einundzwanzig.ch

Wohnüberbauung Gutenberg 4
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Holz als tragendes Element

 
Holz als tragendes Element

Dank der Vorgabe der Ortsge­meinde die Wohn­über­bauung Gutenberg 4 als Holzbau auszu­führen, erhält Holz in diesem Bauwerk eine buchstäblich «tragende» Rolle. Nicht nur Aussenwände und Fassaden­verkleidung sondern auch Trenn­wände und die Decken sind aus Massiv­holz. Wand- und Decken­elemente werden mit

 

modernster Produktions­technik vorge­fertigt und sind aus unbe­handeltem Schweizer Holz.

Eine tragende Rolle erhält hier der Rohstoff Holz auch in der Energie­produktion. Da die Ortsge­meinde über einen eigenen Forst­betrieb verfügt und rund 400 ha Wald bewirt­schaftet, fallen grosse, nicht mehr verwertbare Restholz­bestände

 

an. Diese können in der Holz­schnitzel­heizung verwertet werden. Damit wird die Wärme erzeugt, aber es werden auch Arbeits­plätze erhalten.

«Nicht tragend» sind die Holz­fassade, die Boden­beläge aus Holz und die Holz­fenster, diese «tragen» aber zu einem guten Wohnklima mass­geblich bei.

Fliessende Räume    

Fliessende Räume

 
Fliessende Räume

 

  Die insgesamt 21 Wohnungen bauen statisch auf einem ein­fachen Raster auf und sind als fliessende Raum­einheiten mit möglichst grosser Offenheit konzipiert. Mit den frei in den Raum gestellten Neben­räumen und Küchen erhalten die Wohnungen gleich­zeitig einen loft­ähnlichen Charakter. Die Süd­fassade ist vollumfänglich raumhoch verglast und in direktem Zugang zur wohnungs­breiten Loggia. Somit ergibt sich eine attraktive Wohnraum­erweiterung in den Aussenraum, welcher durch die Holzlatten­schalung und die Stoff­markisen einen individuell anpassbaren Filter bildet. Raum­hohe Schiebetüren im Innern unter­stützen das Raumgefühl der Gross­zügigkeit und Offenheit und ermöglichen es, neben unter­schiedlichen Raum- und Nutzungs­situationen, vielfältige Sichtbezüge herzustellen. Der Bewohner kann frei wählen welche Funktion er welchem Raum zuordnen will.
         
Minergie        
         
Wärmebedarf von Neubauten        
         

MINERGIE ist ein Qualitätslabel für neue und modernisierte Gebäude. Die Marke wird von der Wirtschaft, den Kantonen und dem Bund gemeinsam getragen und ist vor Missbrauch geschützt. Im Zentrum steht der Wohn- und Arbeitskomfort von Gebäudenutzern.

Ermöglicht wird dieser Komfort durch eine hochwertige Bauhülle und eine systematische Luft­erneuerung. Bei einer dichten Gebäudehülle ist eine syste­matische Lufterneuerung unverzichtbar, um anfallende Feuchte und Schadstoffe abzuführen. Sinnvollerweise erfolgt diese Lufterneuerung mit Rück­gewinnung von Wärme aus der belasteten Luft.

 

 

Die Kombination von dichter, gut gedämmter Hülle und mecha­nischer Lüftung schafft gute Komfortverhältnisse.

Das Fenster darf natürlich trotzdem geöffnet werden, sollte im Winter aber nicht offen bleiben.

MINERGIE®-Bauten sind nur auf der Investitionskostenseite teurer als konventionelle Gebäude. Die Mehrkosten belaufen sich auf drei bis maximal zehn Prozent. Sehr viel besser schneiden MINERGIE®-Objekte bei den Betriebskosten (Wartungs- und Energiekosten), im Unterhalt sowie in der Werthaltigkeit ab.

 

Die Bauqualität wirkt sich auf den mittel- und langfristigen Wert einer Liegenschaft sehr stark aus und jede eingesparte Kilowattstunde macht sich auf dem Konto direkt bemerkbar – während Jahrzehnten. Zudem bieten Banken Hypothekar­kredite zu Vorzugskonditionen an.

Minergie Tabelle